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Kennen Sie Leindotter? Wissen Sie, wie Mariendisteln blühen und welche positiven gesundheitlichen Eigenschaften diese Pflanze hat?
Der neu angelegte Ölweg auf der Einöder Höhe um die Bliesgau-Ölmühle lädt ab heute Spaziergänger, Erholungssuchende, Naturinteressierte und künftige „Öl-Spezialisten“ sechs Wochen lang ein, diese und weitere seltene Ölpflanzen in Ihrer vollen Blüte kennenzulernen.
Die Bliesgau Ölmühle hat sich auf die Herstellung alter, fast vergessener Speiseöle mit regionaler Tradition spezialisiert. Getreu dem Motto der Regionalvermarktung im Biosphärenreservat Bliesgau „Kurze Wege - langer Genuss“ baut die Bliesgau-Ölmühle ihre Pflanzen selbst an, erntet sie und verarbeitet sie zu hochwertigen Speiseölen weiter. Vermarktet werden die Öle dann überwiegend im Saarland, beispielsweise über die Bliesgau-Regale. Um zu zeigen, wo Ihre Produkte herkommen, nämlich aus den umliegenden Feldern, haben sich die Gesellschafter der Bliesgau-Ölmühle etwas ganz besonderes ausgedacht: den Ölweg auf der Einöder Höhe. Auf dem Ölweg finden sich auf etwa 30 Hektar bekannte und weniger bekannte Ölpflanzen wie Raps oder Sonnenblumen, aber auch Leindotter, das als typisches Speiseöl aus dem Bliesgau immer mehr Verbreitung findet. An allen „oberirdischen Ölfeldern“ stehen Schilder, auf denen Besucher Wissenswertes über Bedeutung, Geschichte und gesundheitlichen Wert lesen können. Ein Lageplan erleichtert die Orientierung.
Auf der Einöder Höhe lässt sich zusätzlich der Panoramablick über den Westrich und das östliche Saarland genießen. Da sich ein Teil der Ölfelder am Jakobspilgerweg befinden, ist auch für Abwechslung beim Pilgern gesorgt.
Ölwege
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