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Mit rund 160.000 Euro fördern das Ministerium für Umwelt, die Europäische Union und der Bund mehrer Projekte in den ländlichen Räumen des Saarlandes. Unterstützt werden die Gemeinden Freisen, Illingen, Spiesen-Elversberg sowie die Stadt Lebach.
"In den ländlichen Räumen des Saarlandes werden viele Projekte durchgeführt, die der Stärkung der Dorfgemeinschaft dienen und den Ortschaften mehr Attraktivität verleihen. Dies zeigt mir, dass unsere Dörfer trotz Bevölkerungsrückgang eine Zukunft für sich sehen und in Angriff nehmen wollen", so Umweltminister Stefan Mörsdorf. "Hierbei werden wir sie auch weiterhin nach Kräften unterstützen."
Die Gemeinde Freisen erhält für die Neugestaltung eines Begegnungsplatzes in Asweiler ca. 35.700 Euro. Ziel ist die Schaffung eines öffentlichen Platzes in Form eines Brunnen- und Kommunikationsplatzes. Durch die Realisierung des Projektes wird dem Wunsch der Asweiler Einwohner nach einem geeigneten Ort für die Durchführung von Vereinsfesten sowie eines zentralen und öffentlichen Kommunikationsortes für Jung und Alt entsprochen.
In der Gemeinde Spiesen-Elversberg wird der dritte Bauabschnitt der denkmalgerechten Sanierung des Galgenturms mit rund 37.300 Euro gefördert. Die Überarbeitung der Turmfassade erfolgte bereits in den Jahren 2003/2004. Im dritten Bauabschnitt soll nun die Sanierung der Umfassungsmauer und die Ergänzung der fehlenden Zugangstreppe im Osten folgen.
Die Gemeinde Illingen erhält ca. 69.200 Euro für die Neugestaltung der Freianlagen im Ortszentrum Welschbach. Ziel ist es hier, durch eine Neugestaltung der Grünflächen das Ortsbild aufzuwerten und für die Bürger Kommunikationsorte mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Dabei werden vorhandene Elemente wie Barbarastatue und Kriegerdenkmal in die Gestaltung mit eingebunden. Die Verwendung einheitlicher Materialien für Mauern und Beläge sowie die einheitliche Gestaltung der Bushaltestellen und der Ersatz der Buswartehäuschen durch ein neueres Modell tragen zu einem prägenden Ortsbild bei. Bei der Bepflanzung und Gestaltung der Grünflächen soll das Thema "Rosendorf" aufgegriffen werden.
Die Errichtung von Dorfgemeinschaftsräumen in der Stangelwaldhalle in Landsweiler/Lebach wird mit rund 18.000 Euro gefördert. Die Stangelwaldhalle konnte von den Vereinen bisher für große Veranstaltungen genutzt werden, aber nicht für die alltägliche Vereinsarbeit. Durch den Umbau können den Landsweiler Vereinen Aufenthalts- und Besprechungsräume zur Verfügung gestellt werden.
Hintergrund:
Die Maßnahmen werden über den Plan zur Entwicklung des ländlichen Raumes im Saarland und die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) gefördert.
Der Plan zur Entwicklung des ländlichen Raumes im Saarland setzt im Förderzeitraum 2007-2013 die Inhalte der EU- Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 ("ELER- Verordnung") im Saarland um.
Neben der Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele der Göteborg- Strategie und der Lissabon- Strategie für Wachstum und Beschäftigung gibt die ELER-Verordnung vier prioritäre Bereiche für die Entwicklung ländlicher Räume vor:
Schwerpunkt 1: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft
Schwerpunkt 2: Verbesserung der Umwelt und der Landschaft
Schwerpunkt 3: Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft
Schwerpunkt 4: LEADER als Querschnittsaufgabe
Projekte werden je nach Schwerpunkt und Rechtsgrundlage mit unterschiedlichen Fördersätzen bezuschusst. Die öffentliche Förderung wird in der Regel zu 50 % durch die EU und zu 50 % aus nationalen Mitteln (Bund, Land, Kommunen) finanziert. Für das Saarland stehen im Zeitraum 2007-2013 ca. 28,3 Mio. € an EU- Mitteln zur Verfügung, um private Initiativen im ländlichen Raum zu unterstützen.
Weitere Auskünfte erteilt das Ministerium für Umwelt, Referat C/3 – ländlicher Raum, Regionalentwicklung, Tel. 0681/501 4346
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