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Alle Jahre wieder häufen sich Klagen über Wespen und Hornissen in den heißen Sommermonaten. Wenn auch im eigenen Garten die Wespen massenhaft stören, so lautet die Empfehlung dennoch, Ruhe zu bewahren.
Wildes um-sich-Schlagen beispielsweise hilft nicht, sondern versetzt die eifrigen Wespen nur in Aggression und erhöhte Alarm- und damit Stichbereitschaft. Auch mit dem Griff zur Giftspritze richtet man in der Regel mehr Schaden an als Nutzen. Oftmals reichen bereits kleine Verhaltensmaßregeln, der Belästigung Herr zu werden, etwa süße Getränke abzudecken, insbesondere wenn kleine Kinder im Spiel sind. Wespenfallen wirken nicht zielgerichtet, in ihnen fangen sich auch gefährdete und geschützte Arten. Zudem sind sie wenig effizient, fangen sich doch in ihnen vielleicht ein paar Dutzend Tiere - ein Nest der Deutschen oder Gemeinen Wespe umfasst in diesen Tagen jedoch acht- bis zehntausend Tiere und nicht selten finden sich in einem Wohngebiet auf den Dachböden, in den Rolladenkästen und unter Dachziegeln viele Nester.
Bei geschützten Arten wie der Hornisse kommt in manchen Fällen eine Umsiedlung in Frage. Bei Fragen können Sie sich beispielsweise bei den Städten und Gemeinden des Saarlandes sowie dem Zentrum für Biodokumentation (ZfB) in Landsweiler-Reden beraten lassen. Ebenso können die Imkervereine oder die Geschäftsstellen der Naturschutzorganisationen weiterhelfen.
Wer die auffälligen Hautflügler und die über 500 Wildbienenarten fördern möchte, sollte im Garten darauf achten, dass auch im Spätsommer dort ein Angebot an für Blüten besuchende Insekten wichtigen Pflanzen zu finden ist.
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