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„Wir werden eine gute Lösung finden“, so das Fazit von Umweltstaats-sekretär Klaus Borger nach einem Vor-Ort-Termin zum NATURA 2000-Gebiet am Renglischberg am 10. Februar in Faha.
In der Besprechung, an der neben den betroffenen Landwirten ein Vertreter der Landwirtschaftskammer, die Bürgermeisterin von Mettlach, Judith Thieser, sowie der Bürgermeister von Perl, Bruno Schmitt, teilnahmen, wurden der aktuelle Sachstand des Ausweisungsverfahrens, die dort bestehende und geplante Flächennutzung sowie die daraus möglicherweise resultierenden Konfliktfelder besprochen.
Staatssekretär Borger: „Die Fläche aus der NATURA 2000-Gebietskulisse zu entnehmen ist auf Grund unserer Verpflichtungen ge-genüber der EU nicht möglich. Im Rahmen des zu erstellenden Managementplanes werden wir daher gemeinsam mit den betroffenen Landwirten eine Lösung finden, die den ökologischen und ökonomischen Ansprüchen an die Flächen gerecht wird. Ziel ist es, die bestehende Bewirtschaftungsform zu erhalten. Im Rahmen der Managementplanerstellung werden nun Gespräche mit den betroffenen Landwirten geführt werden.“
Hintergrund:
Das 217 ha große NATURA 2000-Schutzgebiet „Renglischberg“ ist unter anderem Rastplatz des Mornellregenpfeifers, einer seltenen Vogelart, die in der Tundra Nordnorwegens brütet und in Mauretanien überwintert. Der unscheinbare Vogel rastet auf seiner Reise ins Überwinterungsgebiet seit vielen Jahren von Mitte August bis Mitte September auf den abgeernteten Ackerflächen am Renglischberg. Die Landwirte befürchten durch die Ausweisung des NATURA 2000-Gebietes Bewirtschaftungseinschränkungen und dadurch Wertverlust ihrer Flächen insbesondere im Hinblick auf den Anbau von Mais, da dieser zu den Rastzeiten des Vogels noch nicht abgeerntet werden kann.
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