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Der globalisierte Markt - Herausforderung für Verbraucher und Verbraucherzentrale    
Kostenlose Pilzberatung im Naturpark
Infotelefon der Beratungsstelle während der Beratungszeiten: 06872/9212-62 ...mehr

Tradition und Innovation beim Biosphärenfest
PRESSEMELDUNG aus dem Biosphärenreservat vom 13. August 2010 ...mehr

Herbstlehrgang Natur- und Landschaftsführer im Biosphärenreservat Bliesgau startet am 30.08.2010 - Noch fünf Plätze frei!
PRESSEMELDUNG aus dem Biosphärenreservat vom 12. August 2010 ...mehr

Das Biosphärenfest kommt in die Stadt
PRESSEMELDUNG aus dem Biosphärenreservat vom 29. Juli 2010 ...mehr

Internet-Voting "Naturwunder": Die schönsten Wälder Deutschlands stehen zur Wahl
Pressemitteilung Heinz Sielmann Stiftung / Europarc Deutschland, Juli 2010 ...mehr

Der globalisierte Markt - Herausforderung für Verbraucher und Verbraucherzentrale
Die Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V. zieht Bilanz des Jahres 2009 - Pressemitteilung vom 2.7.2010 ...mehr

Saisonkalender - Heimisches Obst und Gemüse
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland vom 2.6.2010 ...mehr

"Fliegende Welt" im Biosphärenreservat Bliesgau
Pressemitteilung aus dem Biosphärenreservat Bliesgau vom 24.06.2010 ...mehr

Archiv aller Beiträge
Im Archiv können Sie alle unter "Aktuelles" erschienenen Beiträge nachlesen. ...mehr

 

Die Globalisierung unserer Märkte und der gesteigerte Konkurrenzdruck unter den Anbietern führen zu immer komplizierteren Märkten, in dem sich zu-nehmend auch unseriöse Anbieter breit machen. Das stellte die Verbraucher-zentrale des Saarlandes e. V. im Jahr 2009 fest.

Insgesamt konnten auch 2009 die Beratungszahlen weiter gesteigert werden.
Fast 80.000 Verbraucher wurden erreicht, davon wandten sich die meisten mit ihren Fragen und Problemen von sich aus an die Beratungsstellen, das spricht für den großen Bekanntheitsgrad der Verbraucherzentrale. Der Telefonanruf macht den größten Teil der Kontaktaufnahme aus. Eine gute Erreichbarkeit ist deshalb von besonderer Bedeutung, hier arbeitet die Verbraucherzentrale weiter an einer Verbesserung. Schwerpunkte der persönlichen Beratung bleiben weiterhin die rechtlichen Verbraucherthemen, vor allem die, bei denen es um Geld geht. Dabei entlastet die Verbraucherzentrale auch die Landeskasse in erheblichem Maße, weil durch die außergerichtliche Klärung oftmals auf die Inanspruchnahme der Rechts-beratungshilfe verzichtet werden kann.

Die Telekommunikationsbranche fiel 2009 besonders auf, sei es durch Probleme bei einem Wechsel des Telefonanbieters oder bei Abrechnungs-fragen. Eine deutliche Zunahme an Beratungsbedarf lag auch im Bereich des Datenschutzes und der unerwünschten Telefonwerbung. Der Missbrauch von Verbraucherdaten führte vor allem zu unerwünschten Kontaktaufnahmen, aber auch unberechtigten Abbuchungen. Insbesondere Glücksspiel-gesellschaften belästigten Verbraucher mit bis zu 30 Telefonanrufen täglich und verunsichern dabei gerade ältere Menschen.

In den präventiven Verbraucherthemen, wie Ernährung und Umweltschutz, arbeitet die Verbraucherzentrale überwiegend aktionsorientiert.
Dem Thema Klimaschutz hat sich die Verbraucherzentrale 2009 mit dem bereits 2008 eingerichteten Klima-Team verstärkt gewidmet. Während die Energieberatung mit ihren Angeboten schon seit 30 Jahren die CO2-Einsparung fördert, ergänzen jetzt Aufklärungskampagnen über eine umweltschonende Mobilität bis hin zum CO2-sparenden Lebensmitteleinkauf die Beratung. Auch bei diesen Themen kann man ein gesteigertes Interesse der Verbraucher erkennen.

Im Ernährungsbereich gab es heftige Diskussionen mit der Lebensmittelindustrie über die richtige Kennzeichnung von Lebensmitteln. Erfährt der Verbraucher tatsächlich immer, wie die Produkte sich zusammensetzen? Wo Käse vermutet wird, ist nicht immer auch Käse drin und ob ein Lebensmittel einen geeigneten Nährwert besitzt, ist mitunter nur nach Einsatz der eigenen mathematischen Kenntnisse ersichtlich.

Das politische Geschehen wurde im Jahr 2009 von drei Wahlkämpfen bestimmt. Mit einem neuen Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz hat die Verbraucherpolitik einen besonderen Stellenwert bekommen, der dem Verbraucherschutz im Saarland weiter Auftrieb geben kann.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Download Jahresbericht 2009 (pdf 1,77 MB)
































































































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