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Regionale Lebensmittel - ein Beitrag zum Klimaschutz | ![]() |
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Deutschland hat gemeinsam mit 150 weiteren Staaten beschlossen, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% gegenüber dem Wert von 1990 zu senken. Ein ehrgeiziges Unterfangen im Kampf gegen den Klimawandel, das nur gelingen kann, wenn jeder Einzelne aktiv am Klimaschutz mitwirkt. Ein großer Schritt nach vorn ist dabei schon das ändern des eigenen Konsumverhaltens - z.B. beim Lebensmittelkauf. Lange Transportwege belasten Umwelt und Klima Argentinisches Rind kommt relativ preiswert in die Kühltheken deutscher Supermärkte. Der Endpreis darf aber nicht über den Aufwand hinwegtäuschen, der zur Bereitstellung betrieben werden muss. Das Filet legt mindestens 12.000 Km von der Produktionsstätte bis zum Endverbraucher zurück - größtenteils im Flugzeug. Allein der Treibstoffverbrauch für den Transport ist enorm, Kühlung und Aufwand zur Lebensmittelhygiene während der Transportzeit addieren sich dazu. Schon bei der Produktion von Rindfleisch wird etwa 10x mehr CO2 produziert als bei der Erzeugung pflanzlicher Lebensmittel mit ähnlich hohem Nährwert. Grundsätzlich ist es daher eine überlegung wert, ob man seinen persönlichen Fleischkonsum einschränkt oder wenigstens bei einem regionalen Erzeuger einkauft. Ein weiteres Beispiel verdeutlicht den betriebenen Aufwand: ein Kilo Erdbeeren aus Südafrika, mit dem Flugzeug nach Deutschland gebracht, verbraucht ca. 4,8 Liter Erdöl! Bei Erdbeeren aus Italien verringert sich der Spritverbrauch bereits wesentlich auf etwa 100 ml und beim regionalen Einkauf werden im Durchschnitt nur 28 ml Erdöl für das Kilo Erdbeeren verbraucht. Vor dieser Bilanz mutet die Globalisierung auf dem Lebensmittelsektor absurd an. Zudem schmeckt frisch geerntetes Obst viel besser und ist wesentlich gesünder.
Discount ist unterm Strich teurer Der vermeintlich niedrige Preis, den der Verbraucher an der Supermarktkasse für Waren aus übersee bezahlt, widerspiegelt nicht den realen Aufwand, der für die Verfügbarkeit des Produkts betrieben werden muss. Es gibt versteckte Kosten, die letztlich über Steuern und Abgaben allen auferlegt werden. Steuerlich begünstigtes Flugbenzin, Handelssubventionen etc. machen importierte Waren zwar auf dem Markt billig, aber die Kosten trägt der Steuerzahler. Ganz zu schweigen von den Folgekosten umwelt- und klimaschädlicher Anbau- und Vertriebsmethoden; die finanziellen Lasten zum Schutz unseres Planeten tragen wir schon heute zu einem Teil, doch die Hauptbelastungen bürden wir unseren Kindern und Enkeln auf. Wenn Jeder verantwortungsvoll mit seinen eigenen Ansprüchen umgeht und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sein Konsumverhalten korrigiert, ist ein großer Schritt vorwärts getan. Etwa ein Drittel der klimabelastenden Emissionen fallen in privaten Haushalten an und hier kann jeder einzelne Verbraucher mündige Entscheidungen zum Wohl der jetzigen und zukünftigen Generationen treffen. Wer sich gelegentlich zum Kauf regionaler Lebensmittel entscheidet, leistet einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zum Erhalt wertvoller, traditioneller Kulturlandschaften, stärkt den heimischen Arbeitsmarkt und wird belohnt mit hervorragender Lebensmittelqualität, Frische und gesunden Produkten aus transparenter Erzeugung. Anbieter regionaler Lebensmittel finden Sie in unserer Anbieterdatenbank
Gutes aus der Region
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