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St.Wendeler Land - LEADER 2007-1013 |
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Die höchste Erhebung und die größte geschlossene Wasserfläche im Saarland; Schaumberg und Bostalsee sind Wahrzeichen des St.Wendeler Landes, aber sie repräsentieren nur eine Teilaspekt der Region. Die Region ist gekennzeichnet durch eine klare traditionelle Gliederung in Dorfgemarkungen, die wie Zellen eines Organismus das Ganze bilden. Hier hat sich vielerorts noch ein weitgehend intaktes Dorfleben erhalten und es besteht eine natürliche Beziehung zwischen der Kreisstadt St.Wendel und seinem Umland.
Das St.Wendeler Land ist nicht reich an Ressourcen; vielleicht ist aber genau
das der Grund, warum man sich schon früh darauf besonnen hat, das Wenige, was da ist, effizient
zu nutzen. Bereits 1994 gründete sich die "Kulturlandschaftsinitiative St.Wendeler Land" (KuLanI)
zum Schutz und zur Stärkung des Kulturlandschaftserbes und ist bis heute treibende Kraft der
Regionalentwicklung. Eine Stoßrichtung der Initiativen zur Regionalentwicklung im St.Wendeler Land ist der Ausbau eines Lokalwarenmarktes. Produkte aus der Land- und Waldwirtschaft, aus Fischerei- und Jagdwesen werden lokal verarbeitet und vermarktet. Die zweite Säule ruht auf dem kulturellen Erbe und seiner touristischen Inwertsetzung. Der spätkeltische Hunnenring und der römische Wareswald sind hierbei nur zwei herausragende Beispiele für den kulturellen Schatz der Region. Das St.Wendeler Land ist die vielleicht intakteste saarländische Region im Sinne einer traditionellen ländlichen Gemeinschaft, aber auch hier wirken die Kräfte der Globalisierung, so dass ein wirkungsvoller Gegenmechanismus mit der Entwicklung der lokalen Wirtschaft geschützt, gestärkt und ausgebaut werden muss. |
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