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Osterlamm - nicht nur aus Tradition    
Das Biosphärenfest kommt in die Stadt
PRESSEMELDUNG aus dem Biosphärenreservat vom 29. Juli 2010 ...mehr

Der Bliesgau in "ZDF Umwelt"
Am kommenden Sonntag, den 25. Juli um 13:25 Uhr ...mehr

Internet-Voting "Naturwunder": Die schönsten Wälder Deutschlands stehen zur Wahl
Pressemitteilung Heinz Sielmann Stiftung / Europarc Deutschland, Juli 2010 ...mehr

Der globalisierte Markt - Herausforderung für Verbraucher und Verbraucherzentrale
Die Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V. zieht Bilanz des Jahres 2009 - Pressemitteilung vom 2.7.2010 ...mehr

Saisonkalender - Heimisches Obst und Gemüse
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland vom 2.6.2010 ...mehr

"Fliegende Welt" im Biosphärenreservat Bliesgau
Pressemitteilung aus dem Biosphärenreservat Bliesgau vom 24.06.2010 ...mehr

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Es gehört zur österlichen Tradition, einen Lammbraten auf den Festtagstisch zu bringen. Als Lämmer bezeichnet man allgemein die Jungtiere von Schafen und Ziegen. Caprinae - so die wissenschaftliche Sammelbezeichnung für Schaf und Ziege - waren die ersten Nutztiere überhaupt, die von Menschen domestiziert wurden. Bereits vor 10.000 Jahren, während der "neolithischen Revolution" - als der Mensch den Übergang von der Lebensweise als Jäger- und Sammler zur sesshaften Ackerbaugesellschaft vollzog - wurden Schafe und Ziegen im Vorderen Orient als Fleischtiere gezüchtet.

Aus religiöser Sicht symbolisiert das Lamm als übliches alttestamentarisches Opfertier den Kreuztod Jesu Christi, der als Opfer für die Sünden der Menschen verstanden wird. Daraus ergibt sich die traditionelle Bedeutung des Osterlamms.

Aber nicht nur aus religiöser oder traditionsbewusster Sicht ist Lammfleisch eine kulinarische Bereicherung. Aufgrund seiner Beschaffenheit ist es besonders bekömmlich. Das Fleisch ist zartfasrig und fettarm. Saftiges, aromatisches Lammfleisch enthält durchschnittlich 75 Prozent Wasser, 20 Prozent Eiweiß, vier Prozent Fett sowie ein Prozent Mineralstoffe und Vitamine. Lammfleisch sollte eine elastische, nicht allzu feste Konsistenz haben. Im Idealfall ist es von sehr feinen Fettäderchen durchzogen. Diese sogenannte "Marmorierung" bewirkt, dass das Fleisch beim Garen saftig bleibt und zusätzliche Aromen frei werden.

Tiefgefrorenes Lammfleisch kann bei -18°C bis zu 8 Monate aufbewahrt werden, frisches Lammfleisch sollte dagegen nicht länger als zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern. Da Lammfleisch leicht Fremdgerüche annimmt, sollte es immer gut verpackt werden. Vakuumiertes Fleisch hält länger im Kühlschrank, muss aber ca. ½ Stunde vor der Zubereitung aus der Folie genommen werden.

Sowohl aus Geschmacks- und Qualitätsgründen als auch im Hinblick auf klimarelevante Gesichtspunkte sollte man frisches Lammfleisch aus der Region bevorzugen; neuseeländisches Lamm legt eine sehr lange Strecke per Flugzeug bis zu uns zurück und belastet damit die Umwelt unnötig stark. Dagegen finden sich regional häufig Angebote bei Direktvermarktern und in Bauernläden, man sollte das Fleisch nur rechtzeitig vorbestellen! Auch in wenigen Supermärkten findet man heute schon ein regionales Angebot. Auf den bäuerlichen Betrieben können Sie persönlich die artgerechte Haltung begutachten und sich von der Qualität selbst überzeugen.

Wo man im Saarland Lammfleisch erwerben kann, erfahren Sie beispielsweise unter dem Link "Hier gibt's Gutes aus der Region". Dort findet man eine Datenbank, in der man nach Direktvermarktern in seiner Region suchen kann und außerdem sicherlich auch den einen oder anderen Anbieter für mögliche Beilagen zum Festtagsessen. So können Sie ihren Osterschmaus komplett regional gestalten.



Weitere Anbieter unterschiedlicher Produkte
finden sie in unserer Anbieterdatendank:
(Hier gibts Gutes aus der Region)
Gutes aus der Region
































































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